WissVibes

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Was verbirgt sich hinter Greymatters?

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Tanja
Luise
Marcus

Greymatters ist ein Blog den Luise, Marcus und Tanja ins Leben gerufen haben. Wir haben in Gesprächen und dem Austausch über die unterschiedlichsten Themen immer wieder festgestellt, dass es spannend ist zu hören, was die jeweils anderen zum gleichen Thema denken oder beobachten. Und das ist deshalb besonders spannend, weil wir drei uns sehr gut verstehen, aber aus sehr unterschiedlichen Hintergründen an die Sache ran gehen.

Buchimpuls: MiniMax für Lehrer von Manfred Prior

Manfred Prior hat die MiniMax-Interventionen entwickelt, um mit minimalen Interventionen eine maximale Wirkung zu erreichen. Dabei geht es um Fragestellungen und Kniffe in der Kommunikation. Also Interventionen für den eigenen Sprachgebrauch um in unterschiedlichen Settings Themen oder Vorschläge einbringen zu können. Zuerst erschien die MiniMax-Interventionen für den Einsatz in Therapie und Beratung. Dann veröffentlichte Manfred Prior mit der Co-Autorin Heike Winkler “MiniMax für Lehrer – 16 Kommunikationsstrategien mit maximaler Wirkung”. Dabei verfolgt der Autor den Anspruch, dass die MiniMax-Interventionen (beide Bücher!) nicht wie ein klassisches Buch gelesen werden. Das Buch soll immer Mal wieder zur Hand genommen werden und die Interventionen, wie sie gerade passen, gelesen werden. Nicht wie das klassische Buch von vorne nach hinten.

Aus Tanjas Sudelbuch #1 Der Ärger mit dem neuen Nichtneuen.

Manchmal bekomme ich einen echten Rappel. Dann ist mein Hunger nach neuem Wissen oder einer Vertiefung irgendwelcher Fertigkeiten so groß, dass ich wie ein Tiger im Käfig umherstreife und mich auf nichts mehr konzentrieren kann.

Ich will was neues lernen, besser werden, gegen die Langeweile angehen, die sich breit macht und die mich wahnsinnig macht. Dann blättere ich virtuelle Angebote zu Fernstudiengängen durch, schaue mir die buchbaren Workshops an oder schaue stundenlang Buchempfehlungen durch. Immer auf der Suche nach dem neuen Etwas, was mich aus dem Sumpf der Langeweile holt bzw. mir Zerstreuung mit dem guten Gefühl der persönlichen Weiterentwicklung bietet.

Dummerweise reicht es manchmal auch einfach ein cooles vielversprechendes Buch zu bestellen. Das wandert dann auf den berühmten Tsundoku-Berg, der sich bei mir echt sehen lassen kann. Und da bleibt es dann, bis zum nächsten Rappel, würde man meinen. Aber weit gefehlt: Leider ist das Buch, wenn ich es einmal habe, auch ungelesen, ja nicht mehr neu und hilft nicht, beim nächsten Anflug von Neuwissensjapp. Selbst dann nicht, wenn es mit einem kleinen unsichtbaren Winker auf sich aufmerksam macht, also mir wieder in die Hände fällt. Das ist wirklich ziemlich bekloppt von mir. Kennst du das?

TiddlyWiki als Lerntagebuch

Um ein Lerntagebuch zu führen, braucht man nicht viel. Im Grunde genommen reicht ein einfacher Block und ein Stift schon dazu aus. Wenn man aber am Computer lernt oder vielleicht einfach gerne digitale Medien nutzt, kann man dazu auch ein TiddlyWiki nutzen. Das ist ein einfaches Tool, das man für viele verschiedene Zwecke einsetzen kann, zum Beispiel auch für ein Lerntagebuch.

Lerntagebuch Teil 2

Tag 5: Wie geht es dann weiter?

Das sind gar keine fünf Tabs. Da war noch etwas offen über Visualisierung in Lern-Lehr-Settings. Den einen Blog fand ich so seltsam, dass ich den Tab offen gelassen habe, um das nochmal genauer anzuschauen… Ich frage mich, ob ich weiter komme mit offenen Tabs und erstbesten Suchergebnissen.

Lerntagebuch Teil 1

Tag 1: Was möchte ich lernen?

In den kommenden Tagen möchte ich mich mit der Methode des Lerntagebuchs auseinander setzen. Es erscheint mir als gute Methode das eigene Lernen zu reflektieren und dadurch zu intensivieren. Wenn das Erlebte reflektiert wird, wird es den Lernenden stärker bewusst und ist klarer präsent… So meine Hypothese.

Der Zauber des Universaldilettantismus

Oder warum ich viel lese und Generalisten mag.

Dilettantismus ist im deutschen ein eher negativ konnotiertes Wort, dabei ist es doch eigentlich ein ganz wunderbares Ding. Bei Wikipedia steht dazu:

„Ein Dilettant ist ein Liebhaber einer Kunst oder Wissenschaft, der sich ohne schulmäßige Ausbildung und nicht berufsmäßig damit beschäftigt. Als Amateur oder Laie übt er eine Sache, um ihrer selbst willen aus, also aus Interesse, Vergnügen oder Leidenschaft und unterscheidet sich somit von einem Fachmann.“

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