WissVibes

Wissend is the new sexy.

Was verbirgt sich hinter Greymatters?

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Tanja Luise Marcus Kathe

Greymatters ist ein Blog den Luise, Marcus und Tanja ins Leben gerufen haben. Wir haben in Gesprächen und dem Austausch über die unterschiedlichsten Themen immer wieder festgestellt, dass es spannend ist zu hören, was die jeweils anderen zum gleichen Thema denken oder beobachten. Kurz nach dem Start ist dann noch Kathe dazu gestossen und komplettiert unser Autorenquartett perfekt. Und das ist deshalb besonders spannend, weil wir vier uns sehr gut verstehen, aber aus sehr unterschiedlichen Hintergründen an die Sache ran gehen.

Wird das aufgezeichnet? Nein, denn Wissen lebt von und mit den Menschen

Neulich saß ich beim Frühstück mit einer Freundin, die sich in ihrer Organisation auch mit Fortbildungen beschäftigt – leider, so sagte sie, dürfe sie nur in kleinem Ausmaß selber lehren, sondern müsse aufgezeichnete Online-Fortbildungen unter die Leute bringen. Eine so undankbare Aufgabe! Ich jedenfalls habe im letzten Jahr 4 Online-Kurse erworben und nicht einen durchgearbeitet. Dazu kommen UNZÄHLIGE Aufzeichnungen von Online-Meetups, Workshops und Webinaren, bei denen ich live keine Zeit teilzunehmen hatte und der festen Überzeugung war, dass ich sie später anschauen würde. Später…abends statt Netflix vielleicht? Oder im Urlaub statt einem Buch zu lesen? In der Mittagspause, wo ich versuche vom Bildschirm wegzukommen? Ich habe es mir schon so oft vorgenommen, im BulletJournal getrackt, Klebezettel aufgehängt und Reminder im Kalender erstellt.

Buchcover Aloha Spirit

BUCH DER WOCHE NR. 9 – Aloha Spirit und Ho’oponopono von Monika Gruhl

Hawaii scheint so besonders zu sein, dass anscheinend jeder etwas damit verbindet oder ein Bild vor dem inneren Auge hat. Ich selbst bin noch nicht dort gewesen, aber spannend finde ich die Natur und auch die Kultur sowie die Spiritualität und Lebensphilosophie der Hawaiianer. In letztere gibt uns Monika Gruhl in ihrem Buch einen umfangreichen Einblick.

WissVibes 2021 – Was wir mitgenommen haben

Am 17. und 18. September 2021 fanden zum zweiten Mal die WissVibes statt. Das Barcamp zum Thema Wissenskultur. Aufgrund der Pandemie nicht in Präsenz sondern online, aber mit viel Raum zum Netzwerken und sich kennenlernen, für Austausch und Inspiration.

Was nimmst du mit,…

BUCH DER WOCHE Nr. 8 Dunkle Materie und Dinosaurier von Lisa Randall

Wenn ich gefragt werde, was das Wichtigste im Leben ist, dann antworte ich meistens Gesundheit und Zeit. Manchmal antworte ich auch Eiscreme, aber das hängt dann mit meinem Gemütszustand zusammen. Aber Gesundheit ist das allerwichtigste Gut und Zeit einfach eine sehr endliche Ressource, die weise eingesetzt werden sollte. Deswegen hasse ich Bücher die einzig und allein dem Zweck zu dienen scheinen, dass der Autor oder die Autorin in größtmöglicher Fremdwortdichte und von vorne bis hinten gespickt mit Terminologie, zeigen, wie viel schlauer und wissender sind, als alle anderen Menschen auf diesem Planeten, ach was sag ich, als alles intelligente Leben im Universum. Das ist für mich einfach respektlos und dreist. Ich gebe ihnen ja das zweitwichtigste was ich habe, meine Zeit und hoffe, dass ich einen Mehrwert daraus ziehe, diese Entscheidung getroffen zu haben. Inzwischen schmeiße ich Bücher, die ich nicht kapiere in die Ecke und vergesse sie einfach. Früher habe ich mich dadurch gequält und den Fehler bei mir und meinen kognitiven Fähigkeiten gesucht. Aber das war dann schlecht für mein allerwichtigstes Gut – meine Gesundheit. Ärger und Frustration sind der Gesundheit nämlich nicht förderlich.

The Procession of the Trojan Horse in Troy by Giovanni Domenico Tiepolo (cropped)

Unser Smartphone – ein Danaergeschenk?

Mittlerweile haben wirklich sehr viele (die allermeisten?) Menschen ein Smartphone. Aus technischer Sicht ist das Smartphone ein echtes Wunder der Technik. Selbst das billigste Gerät hat ein um Etliches mehr Rechenleistung als der Computer der Apollo-Mission auf dem Flug zum Mond und das auf kleinstem Raum.

Buchvorstellung Oliver Sacks

BUCH DER WOCHE Nr. 7: On the move – a Life von Oliver Sacks

Oliver Sacks ist Neurologie-Professor, aber vor allem Geschichtenerzähler. Manche erinnern sich an den auf wahre Begebenheiten beruhenden Film „Zeit des Erwachens“ (engl. Awakenings, von 1990), in dem er von Robin Williams gespielt wird: Einen Arzt, der aufmerksam beobachtet und bemerkt, dass seine scheinbar komatösen Patienten Reaktionen bzw. Reflexe zeigen und durch ein Medikament wieder zum Leben erwachen. Das ist nicht das Ende des Filmes, aber auch nicht Thema dieser Buchrezension. Ich möchte euch „On the move – a Life“, die Autobiographie von Oliver Sacks vorstellen.

Surfen auf dem Ozean des Wissens – oder Was Jurassic Park III, die älteste Papiermühle Deutschlands, die Geschichte der Forstwirtschaft, eines der frühesten Porträtgemälde und die vom Teufel geschaffene Antiwelt mit einander zu tun haben…

Ich bin noch nie wirklich auf Wellen im Wasser gesurft. Nach einer traumatischen Wasserski-Begebenheit in Kindertagen, zieht es mich auch nicht wirklich zu dieser Aktion. Aber ich bin Weltmeisterin im … TADA: vernetzten Wissenssurfen. Von der wunderbaren Doro Ottermann habe ich nämlich gelernt, dass es wichtig ist, einen guten Namen für etwas zu finden und schon wird es ernst genommen.

Tatsächlich ist es so, dass ich beim surfenden Nachschlagen im Internet konkurrenzlose Meisterin der ultimativ krassesten Suchverläufe bin. Ein Beispiel gefällig?

Gelb-Oranger Hintergrund, schwarz-weißer Laubbaum davor das Cover eines Buches und der Hinweis "Buch der Woche Nr. 6"

BUCH DER WOCHE Nr. 6: Power to the Princess von Vita Murrow und Julia Bereciartu

Märchenhafter Aha-Moment

Was lässt sich von einem Märchenbuch, dass die klassischen Geschichten ganz neu erzählt, lernen? Was haben Disney-Filme mit der Buchvorstellung zu tun? Ich bekomme die Kurve, Feen-Ehrenwort!

Oktopus oder Hundertfüßer? Über Vielseitigkeit und Multipotentialismus

Es ist einer dieser Momente, wo alles zusammenkommt – ich höre etwas im Podcast, schaue den dort erwähnten TED-Talk, erinnere mich an ein Buch und einen scheinbar völlig unverwandten Artikel und merke: „AAAH, das ist alles EIN Thema!“ …dafür, dass ich diese Dinge hier sortieren darf, liebe ich den Greymatters-Blog sehr. Aber fangen wir von vorne an.

Anstoß gab mir der wundervolle und für alle Kreativen umbedingt empfehlenswerte Art, Work & Progress -Podcast von Jennifer Daniel und Franziska Ruflair: In der aktuellen Folge „Wie Vielseitig darf ich sein?“ geht es um die vielen Fähigkeiten, Erfahrungen und Stationen die Menschen im Leben machen, die vielleicht keinem roten Faden im Lebenslauf folgen, und scheinbar auch nicht zu einem „stimmigen“ Portfolio zusammenkommen. Das können vorgeblich gegensätzliche Themen wie Comics und Strategiebilder für Banken, Webdesign und Aktzeichnen sein oder vielleicht auch: Krav Maga und Graphic Recording!? – Franzi und Jenni, ich fühle das so! Aber hat sich nicht jeder Mensch schon mal gefragt: Wer bin ich und wieviel davon zeige ich wem? Was stelle ich dar? Sei es beim Bewerbungsgespräch oder auch beim Erstellen des Instagram-Profils oder der eigenen Website.

Franzi erwähnte den TED-Talk „Why some of us don’t have one true calling“ von Emilie Wapnick: Die Kindern häufig gestellte Frage „Was möchtest du werden, wenn du groß bist?“ Hat die Referentin schon immer in Schwierigkeiten gebracht, denn – Wie um alles in der Welt sollte sie sich für EINE SACHE entscheiden?! Und: Warum sollte sie sich überhaupt festlegen? Und das trifft auch für mich so ziemlich den Kern der Sache – ja, warum eigentlich? Warum wird uns von klein auf beigebracht, dass wir uns auf „die eine Passion“ (one true passion) konzentrieren, und die eine „Berufung“ (your calling) finden müssen? Was, wenn es nicht diese eine Sache gibt, die ich ein Leben lang verfolgen möchte? Stimmt etwas mit mir nicht? Warum kann ich mich nicht festlegen? Falls du dich das schonmal gefragt hast, bist du ganz sicher nicht alleine.

Cover Buch der Woche #05

BUCH DER WOCHE Nr. 5 – Linux Basics for Hackers

Mit Linux-Benutzern soll es sich ja so verhalten, wie es dem Klischee nach auch mit Veganern ist: Sie können gar nicht anders, als ständig ungefragt allen zu erzählen wie toll es ist, vegan zu leben bzw. Linux zu verwenden. Aber wenn das ein Verbrechen ist, dann mache ich mich wohl gerade schuldig 😉

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