Wissend is the new sexy.

Autor: Luise Wolf Seite 1 von 4

Der Anfang macht die Musik

Aller Anfang ist… schwer? Warum eigentlich? Und ist Euch das auch schon aufgefallen, so wie es anfängt, so zieht es sich meistens durch das Seminar, die Begegnung, den Vortrag – you name it. Ist der erste Ton angespielt, läuft die Musik. 

Fundstück der Woche: Isabell Prophet macht Feierabend

Ganz uneigennützig ist dieses Fundstück und diese Empfehlung nicht, dass gebe ich zu. Doch ich glaube, wir haben alle etwas davon! Isabell Prophet hat nicht nur schlaue Gedanken, sondern einen klaren Blick auf die Welt. Vor allem auf die Arbeitswelt, deren Organisation und Zeitmanagement.

Was für ein Glück, dass sie uns in ihrem Newsletter daran teilhaben lässt!

Fundstück der Woche: Eine gute Frage von Lena Kuhlmann

Manchmal glauben wir schon sehr genau zu wissen, was eine andere Person oder uns selbst bewegt. Oder wir stolpern durch den Alltag und vergessen dabei inne zu halten. Oder wir sitzen mit einer anderen Person beim Tee, hauen uns Fakten um die Ohren und wünschen uns mehr Verbindung. Bei all dem erwische mich häufiger. Es kommt sogar vor, dass ich in all der Hektik im Innen und Außen vergesse, mir und anderen die Frage zu stellen “Wie geht es dir eigentlich jetzt gerade?”. Weil ich diese einfache und wirksame Frage manchmal schon vergesse, habe ich einige kleinere und größere Bücher neben meinem Kalender stehen. Bücher mit Fragen. 

Fundstück der Woche: Give me the future + dreams of the past von Bastille

Kleiner Sneakpeak auf unseren Newsletter gefällig? Ich habe mir einen meiner Top5s rausgepickt und schreibe etwas ausführlicher darüber. Es geht nämlich aufs Jahresende zu und das ist traditionell die Zeit… in der die Spotify-Wrappeds geteilt werden…

Kurz für alle, die jetzt Fragezeichen in den Augen haben: der Musik-Dienst Spotify fasst am Jahresende das Hörverhalten (Genres, meistgehörte Songs, Bands, Künstler:innen und Podcast) der User:innen instagramabel zusammen. Diese Zusammenfassungen können dann auf Social Media geteilt werden, damit die Welt Bescheid weiß, was bei den Teilenden so läuft. Die Meinungen über Sinn oder Unsinn gehen dabei auseinander. Bis hierhin schon mal was gelernt.

Wir bestimmen, was wir lernen – Stückweit eine Antwort

Erinnert ihr Euch noch an den tollen Artikel, den Kathe neulich geschrieben hat? Darin hat sie die Frage aufgeworfen, wer eigentlich entscheidet, was Allgemeinbildung oder Allgemeinwissen ist. Durch diese Überlegung kam sie zu dem entscheidenden Punkt, dass viele Bereiche der Allgemeinbildung in der Schule vermittelt werden. 

Bei Instagram haben wir dann die Frage gestellt, was die Follower:innen in der Schule gerne gelernt hätten, es aber in keinem Schulfach vorkam. Steuererklärung machen, Kochen und achtsam mit sich selbst und anderen sein waren Antworten. Dabei kam mir ein Teil der Antwort, wer eigentlich bestimmt was Allgemeinbildung ist, in den Sinn: wir. 

Fundstück der Woche: Fleabag

Ganz ehrlich? Meine Liste mit Ideen für Fundstücke der Woche  ist lang. Und Fleabag stand nicht drauf. Sie hat sich in den Vordergrund gedrängt, so wie es ihr auch in der Serie regelmäßig vorgeworfen wird. 

Learnings einer Fortbildung – abseits der Inhalte

Meine Chefin fragte mich, ob ich die Kapazitäten zur Teilnahme an einer Weiterbildung hätte. Hatte ich. Sie war sehr begeistert, dass es noch möglich war, mich anzumelden. Und dann passierte erstmal nichts. Keine Anmeldebestätigung. Keine weiteren Informationen. Ich nehme schon mal etwas die Spannung heraus: Die Fortbildung war wirklich cool, herausfordernd und ich habe für mich sowie meinen Job einiges mitgenommen. Anstatt eines viel zu großen ABERs würde ich hier mit mehr oder weniger Struktur ein paar Gedanken und Learnings teilen. In welchem Rahmen und bei wer genau Dozent:in war, würde ich auslassen. Weil die öffentliche Rückschau nicht abgesprochen ist und ich so das Gefühl habe, freier reflektieren zu können.

Hallo Herbst – am Ende der Sommerleseliste

Wem ist es aufgefallen? Die Sommerpause hat sich etwas verlängert. Und mit dem Beginn des Herbstes juckt es auch wieder in den Fingern. Passt, dass ich gerade auf den letzten Seiten des letzten Buches meiner Sommerleseliste bin. Hier ein kurzer Rückblick auf alle Bücher, die ich diesen Sommer gelesen habe. Es ist sogar eines mehr geworden.

BUCH DER WOCHE Nr. 48: Ein Monat auf dem Land von J.L. Carr

Das Buch ist Anschluss-Literatur*. Gesehen hatte ich es schon im Buchhandel und die Haptik des Covers erinnerte mich an Alte Sorten von Ewald Arenz. Der Dumont Verlag hat da ein paar hübsche Bücher mit einer Leinwand-ähnlichen Struktur herausgegeben. Den Impuls das Buch zu lesen, hatte ich dann durch diese Rezensionen, die auf dem Rücken anderer Bücher stehen, dieses “Oh wow, ein besseres Buch habe ich niemals gelesen – Irgend eine berühmte Person oder Zeitschrift”. In diesem Fall stand dieser Kommentar auf der Internetseite zur Vorstellung des Buches “Offene See”, welches ich hier bereits vorgestellt habe und sehr mochte:

Ein intensiver und bewegender Roman, der an J. L. Carrs ›Ein Monat auf dem Land‹ denken lässt.« The Guardian

Also war ich neugierig, bestellte das Buch in der Lieblingsbuchhandlung und schmunzelte beim Abholen, weil ich das Buch ja schon mal in der Hand gehalten hatte. 

BUCH DER WOCHE Nr 46 : Aber Töchter sind wir für immer von Christiane Wünsche

In die Rolle des Kindes werden wir hineingeboren. Wir sind Töchter und Söhne von Anfang an. Die ersten Bindungspersonen sind die prägendsten und wichtigsten Menschen für eine lange Zeit unseres Lebens. Dabei wirken sich Lebenserfahrungen unserer Eltern auch auf uns aus, auch wenn wir diese selbst nicht miterlebt haben. Christiane Wünsche zeichnet in “Aber Töchter sind wir für immer” ein zartes Soziogramm einer Familie. Im Wechsel zwischen den verschiedenen Sichtweisen und einer allwissenden Erzählperspektive wird das feine Netz der Familiäre und soziale Dynamiken sichtbar. 

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